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Jahresrücklick 2016

„Das Jahr 2016 war für den Bürgerverein ein äußerst bedeutendes, sehr spannendes und ein erfolgreiches Jahr. Feierte der Verein doch sein 25. jähriges Vereinsjubiläum und beteiligte sich aktiv an den Aktivitäten zum 400 jährigen Walljubiläum und viele wichtige Sanierungen konnten abgeschlossen werden wie die Sanierung des Parkplatzes in der Daalerstraße, die Straßensanierung der Osterstraße, von der Neutorstraße bis zur Daalerstraße, die Osterbutvenne und die Olivenstraße sowie der Ersatz der maroden Holzbrücke über den Stadtgraben beim Wallaufgang zum Gelben Mühlenzwinger. Dies hat zu einer weiteren Verbesserung der Infrastruktur und damit der Lebensumstände im Stadtteil beigetragen haben, was wir natürlich sehr begrüßen. Daher freuen wir uns auch, das in diesem Jahr die  Sanierung der Osterstraße fortgesetzt wird, in Höhe des Stepahnplatzes soll das Kopfsteinpflaster durch Asphalt ersetzt werden. Das Jahr 2016 war also auch hier ein erfolgreiches Jahr. Ein großer Dank gilt aber auch den Sponsoren, denn ohne deren Engagement wäre die Veröffentlichung der Festschrift (Hardcover, 125 Seiten) nicht möglich gewesen wäre. Neben der Vereinsgeschichte befasst sich die Publikation mit historischen Beiträgen aus dem Stadtteil, die seitens der Wissenschaftler dankenswerterweise unentgeltlich zur Verfügung gestellt wurden. Auf die schöne Festschrift können wir daher auch zu Recht stolz sein. Die Festschrift kann von Interessierten für 15 € käuflich bei Hr. Linnemann, Kassierer des Vereins, erworben werden und in der Brückstraße 69, Lifos GmbH, abgeholt werden. Die Publikation wurde z.B. auch großen deutschen Bibliotheken zur Verfügung gestellt, wie aber auch der Emder Stadtbücherei. Über die rege Nachfrage der Festschrift in der Vorweihnachtszeit waren wir natürlich auch sehr erfreut. Ein High-Light im letzten Jahr bildete die Festveranstaltung im August, an der über 70 Mitglieder und Gäste teilgenommen hatten. Bürgermeisterin Frau Lina Meyer sprach in Vertretung des Oberbürgermeisters das Grußwort. Für die Vorstandsmitglieder stellten  die Vorbereitungen große Anstrengungen dar, die aber gerne übernommen wurden. Nicht nur der Verein feierte sein Jubiläum, sondern auch der Emder Wall. Auch hier engagierte sich der Bürgerverein sehr gerne. Gemeinsam mit der reformierten Kirchengemeinde lud der Verein im September zu einem Vortrag von Herrn Dr.  van Lengen „Drei Faldern - ein Emden“, in die Neue Kirche, ein. Am sog. „Krawallwochende“ auf den Wallanlagen präsentierte die Geschichtswerkstatt, unter der Leitung von Dr. H. Jürgens, historische Aufnahmen aus dem Stadtteil vor den Zerstörungen, welches auf eine sehr gute Resonanz seitens der Besucher stieß. Eine Führung der Stadtführergilde über die Wallanlagen stieß bei den Vereinsmitgliedern ebenfalls auf ein sehr reges Interesse, gab es u.a. doch viele Informationen zu den historisch signifikanten Bauwerken auf dem Emder Wall“,  so der 1. Vorsitzende Gregor Strelow.\Am Tag der Ehrenamtlichen am 17.09.2016  wurde Dietrich Eder, Schriftführer im Vorstand seit der Vereinsgründung, seitens der Landesregierung Dank und Anerkennung für sein ehrenamtliches Engagement ausgesprochen. Über die Auszeichnung freuen wir uns natürlich mit Dietrich Eder, der u.a. seit 2006 auch regelmäßig die monatlichen Sprechstunden im Kulturhaus Faldern wahrnimmt und sich seit 25 Jahren für das Gemeinwohl engagiert.
Im Frühjahr besuchten 40 Vereinsmitglieder im Ostfriesischen Landesmuseum die Sonderausstellung  „Aus Trümmern sich erhoben“. Kurator  Aiko Schmidt vermittelte umfassende und interessante Einblicke in die damalige Zeit und die Anwesenden erfuhren u.a. wie z.B. der Wiederaufbau im Stadtteil Groß-Faldern nach dem Krieg erfolgte.
Erfreulicherweise konnten im letzten Jahr 13 neue Mitglieder im Bürgerverein begrüßt werden. Die Werbung von neuen Mitgliedern wird daher auch zukünftig einen wichtigen Arbeitsschwerpunkt bilden.\Im letzten Jahr wurden wieder zwei Faldernbriefe an die Vereinsmitglieder versendet. Damit möchte der Vorstand über seine Arbeit sowie über Neuigkeiten aus dem Vereinsleben und dem Stadtteil informieren, die auch auf die Homepage www.faldern.de eingestellt wurden.\im Jahr 2017:\Die Vereinssatzung muss seitens des Vorstandes überarbeitet werden. Aber auch ein Besuch mit einer Führung zur Reformationsausstellung im Ostfriesischen Landesmuseum ist für den Frühsommer geplant. Das Winterfest steht unmittelbar und in diesem Jahr wird auch wieder ein Sommerfest im Innenhof des Kulturhauses Faldern veranstaltet werden, was im letzten Jahr aufgrund der Jubiläumsveranstaltung nicht erfolgte. Beide Fest erfreuen sich auch einer regen Beteiligung seitens der Vereinsmitglieder und sind auch sehr wichtig für die Geselligkeit und den Meinungsaustausch untereinander. Der Verein wird sich weiter für eine Sanierung des Stephanplatzes einsetzen, dort wo sich die Büste Heinrich von Stephan befindet und wo der Verein im Jahr 2014 eine durch Spenden finanzierte Geschichtstafel zum Leben und Wirken von Stepahn aufgestellt hatte. Denn die innerstädtischen Grünanlage bedarf dringend  einer Aufwertung, da bei Regen der Fußweg nicht mehr zu benutzen ist und dort auch keine Sitzbänke vorhanden sind, so Strelow.˙˙˙˙˙