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Mutwillige Zerstörung

Mit großer Bestürzung hat der Bürgerverein Groß-Faldern feststellen müssen, dass 2 der 4 Sitzgelegenheiten, die sich am Neuen Siel, in der Brückstraße, am Falderndelft befinden, in der letzten Woche leider mutwillig zerstört worden sind, siehe dazu die Bildanlagen. Diese Sitzgelegenheiten konnten im Jahr 2005 durch eine vom Bürgerverein initiierte Spendensammlung, aufgestellt werden.
Diese Spendensammlung erfolgte damals aus Freude über die Sanierung der Brückstraße, die im Jahr  2002 begann. Mit den Sitzbänken wollte der Verein den historischen Falderndelft aufwerten. Aber auch eine innerstädtische Ruhezonne, mit Blick auf den Falderndelft sollte so entstehen. Und von den Sitzbänken hat man ja auch eine sehr schönen Blick auf das historische Schiff "Hoop op Zegen", so Strelow.  
Diese Spendensammlung war die erste von drei Spendensammlungen seitens des Bürgervereins. Im Jahr 2010 konnte vor dem de Haanschen Haus, etwa von 1560 und damit das älteste Haus innerhalb des Stadtwalls, in der Osterstraße eine Geschichtstafel aufgestellt werden. Im Jahr 2014 konnte dann erneut durch Spendengelder einer weitere Geschichtstafel für die Büste Heinrich von Stephan, auf dem gleichnamigen Platz, aufgestellt werden um über die historische Bedeutung des ehemaligen Emder Telegraphenamtes zu informieren.
Gregor Strelow: "Über die mutwillige und völlig sinnlose Zerstörung der Bänke am Neuen Siel sind wir sehr erschrocken aber vor allem natürlich auch sehr wütend und enttäuscht, weil wird die Bänke ja seinerzeit, mit Unterstützung des BEE, durch Spendengelder haben aufstellen können. Von daher steckt da natürlich auch Herzblut drin und deshalb sind wir als Verein auch sehr wütend über diese sinnlose Zerstörung".

Sinnlose Zerstörung